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Aktualisiert: Januar 2011
| Das Tauschring ArchiV
Pressemeldungen/News Freiwirtschaft ( Stand: Oktober 2005 )
Telepolis - 24. Oktober 2005 In einer Öffentlichen Petition, die beim Deutschen Bundestag eingereicht wurde, wird eine Veränderung des Zinsgeldsystems gefordert, da es das Grundgesetz verletze Eigentum verpflichtet. Dieser Satz aus dem Grundgesetz kommt ja immer mehr in Vergessenheit. Galoppierender Sozialabbau und unter der Zinslast zusammenbrechende Kommunen sind das Ergebnis einer Politik, die sich über Jahrzehnte das Geld bei den künftigen Generationen borgt. Diese müssen dann für die längst vergangenen Schandtaten der Politiker bezahlen, mit überfüllten Schulen, teuren Studienplätzen, privatisierten Grundversorgern, verschwindenden Schwimmbädern, Parks und Spielplätzen sowie am Ende mit ihrer jeweils jährlich sinkenden Rente.
Ein bisschen Gesell - eine besonders skurrile Gruppierung. Jungle World - 27. Juli 2005 Wer Silvio Gesell ist, der schon mal als »Marx der Anarchisten« bezeichnet werde, wie Fiedler erklärt, was er dachte und wie er wirkte, erfährt der Zuhörer zunächst nicht. Dabei weiß Fiedler genau, was das Problem mit Gesell ist. »Einzelpersonen werfen uns vor, dass wir mit der Zinskritik an die religiös motivierte antijüdische Kritik des Mittelalters anknüpfen, die später von den Nationalsozialisten aufgegriffen wurde«, sagt er und behauptet, »dass Marxisten dies nutzen, um uns zu diffamieren«. Nicht nur dass Gesell, der Nationalökonom und Vorsitzende des Deutschen Erneuerungsbundes, eine Vorlage für ihre antisemitische Politik gab und sich »mit den Beratern Adolf Hitlers traf, um sich auszutauschen«, wie Fiedler zu berichten weiß.
Hummel Antifa - 01. Februar 2005 In
der Berliner Umsonstzeitung scheinschlag, die sich
als alternative Publikation etabliert hat, wurden in
Ausgabe 10/04 [Dezember 2004/Januar 2005] dem
Projekt eines Berliner Regiogeldes immerhin 4 Seiten
gewidmet. Zwar wurde das Projekt relativ realistisch
besprochen, auf die Hintergründe dieser Initiative
wurde allerdings nicht wirklich eingegangen. Aus
diesem Anlass erscheint der folgende Text, der
dieses nachholen will.
Das
Rad läuft rund - das Geld noch nicht! SEIN - 01. Februar 2005 Welche Erfindung hat den größten Einfluss auf die Entwicklung der Menschheit gehabt? Das Rad? Oder die Schrift? Beide werden, das ist leicht zu beweisen, vom Geld übertroffen: Analphabeten können ohne zu lesen und zu schreiben existieren. Auch ohne die Benutzung von Rädern kann man in Deutschland überleben. Aber ohne mit Geld in Berührung zu kommen, ist ein Leben in unserem Lande nicht denkbar!
Telepolis - 16. Januar 2005 Ein alternativer Blick auf unser Wirtschaftssystem
Im Januar fährt der Zug nach Jux bkz-online - 13. November 2004 Der Autor Christian Anders gibt auch unter dem Pseudonym Lanoo Bücher heraus. Er schrieb über esoterische Themen, Verschwörungstheorien und Wirtschaftsthemen, wobei er sich als ein Vertreter der Freiwirtschaft sieht. In Jux will der Künstler, der vor einigen Jahren als "Engel der Liebe" seine spirituelle Botschaft im weißen Flügel-Gewand verkündete, sein jüngstes Werk "Darwin irrt" vorstellen.
Zinsgewinne sind des Kapitalismus Grundlage. woz - 11. November 2004 Die vorgebrachte Kritik am Kapitalismus beschränkt sich auf die Machtverteilung (wer hat die Macht?) und thematisiert die Ursprünge der Machtakkumulation (wie entsteht die Macht?) nicht. Im Kapitalismus besteht ein permanenter Zwang zur Ausbeutung von Menschen und natürlichen Ressourcen, deren Auswirkungen die Umweltorganisationen permanent beschäftigen. Diese Ausbeutung ist zwingend, um auf allen Produktionsstufen die Bereicherung durch Gewinnabschöpfung zu ermöglichen. Zinsgewinne sind des Kapitalismus Grundlage. Folglich würde ihm mit einem zinslosen Geldsystem die Basis genommen. Er würde kollabieren. Leider kümmert sich die Linke nur am Rande (siehe www.inwo.ch und www.fairplay-stiftung.ch ), der Sozialismus kaum darum. Zinskritik scheint sein Tabu zu sein.
Frankfurter Rundschau - 04. Oktober 2004 Gustav A. Horn hat in prägnanter Weise die eigentliche, seltsamerweise kaum thematisierte Ursache für den Wachstumszwang moderner kapitalistischer Marktwirtschaften genannt: Es sind die exponentiell wachsenden Zinsen, die stets bedient werden müssen. Auch nannte Horn den Grund, warum simple Zinsverbote Unsinn sind: Wer würde sein Geld schon verleihen, ohne dafür etwas zu bekommen?
Geschichte einer unkonventionellen Idee wams - 29. August 2004 Regionale Währungssysteme sind in Europa vom Jahr 800 bis 1800 nachweisbar. Selbst Groß-Ökonomen des zwanzigsten Jahrhunderts wie John Maynard Keynes und Friedrich August von Hayek befürworteten ein Nebeneinander von Währungen.
Was die Welt im Innersten zusammenhält Freitag 32 - 30. Juli 2004 ABSCHAFFUNG DES GELDES - Kritische Anmerkungen zu einer Lieblingsidee sozialer Utopien.
taz - 25. Juni 2004 Leserbrief
Berliner Zeitung - 08. Juni 2004 Als "Wunder von Wörgl" wurde ein Finanz-Experiment aus dem Jahr 1932 bekannt. Die österreichische Gemeinde Wörgl mit 4 200 Einwohnern führte als Mittel gegen die grassierende Arbeitslosigkeit eine eigene lokale Währung für die Bezahlung von Arbeit ein, so genannte Arbeitswertbestätigungsscheine.
Abgesang auf ein politisches Chamäleon Lotta -Heft 15- 17. Februar 2004
Eine Betrachtung der Freiwirtschaftbewegung aus antifaschistischer Sicht Teil 1: Von den Anfängen bis 1945
Abgesang auf ein politisches Chamäleon Lotta -Heft 16- 10. Mai 2004
Eine Betrachtung der Freiwirtschaftsbewegung aus antifaschistischer Sicht Teil 2 und Schluß: Die Freiwirtschaftsbewegung nach 1945
Freigeld – Kurioses Experiment half aus der Krise Schoellerbank - Februar 2004 In den westlichen Industrienationen wird über die Funktion des Geldes in der Regel nicht mehr nachgedacht. Es gilt als selbstverständlich, dass man Geld ansparen kann, ohne damit Verluste zu erleiden. Ganz im Gegenteil: Der Anleger erhält über den Zins trotz der Preissteigerungsraten zumeist noch einen kleinen realen Mehrwert – eine Belohnung für das Sparen. Japan sparen die Anleger ihr Geld lieber an, statt es auszugeben. In der Vergangenheit gab es bereits mehr oder weniger kuriose Versuche, ein System zu etablieren, das einen automatischen, kontinuierlichen Geldwertverlust zur Folge hat. Damit sollten die Verbraucher quasi gezwungen werden, ihr Geld schnell in Umlauf zu bringen und nicht zu sparen.
Auf Kosten der anderen - Die Abschaffung des Zins als Sackgasse der Kapitalismuskritik (PDF-Dokument, Seite 19-21) Seitdem
Aktienhandel zum Volkssport geworden ist, glauben viele,
dass aus Geld einfach durch Kauf und Verkauf – also in der
Zirkulation – mehr Geld und damit mehr Reichtum werden könnte.
Umgekehrt wird jedoch gerade der Zins von manchen
Kapitalismuskritikern als Hauptübel des Kapitalismus
kritisiert. Doch auch deren Vorstellungen von einer »Marktwirtschaft
ohne Kapital« beruhen auf höchst fragwürdigen Annahmen.
Der
Geldzauberer
Antifaschistische Nachrichten 9/1998 München. Vom 1. bis 3. Mai findet in der Fachhochschule für Sozialwesen in München-Pasing das »4. bundesweite Tauschringtreffen« unter dem Titel »Neues Geld - Neue Welt?« statt.......... |