Pressemeldungen/News
Tauschsysteme -
Deutschland
( Stand:
November 2005 )
2004
2003
1999
1997
2005
Januar
Februar März
April Mai
Juni Juli
August
Oktober November Dezember
Dezember
Vom
Geben und Nehmen
Münchner Wochen Anzeiger - 13. Dezember
2005
Ein
Geburtstags-Guglhupf für das Babysitten oder kräftige Unterstützung
beim Umzug für die Computer-Nothilfe – so funktioniert, ganz simpel
dargestellt, das System der Tauschkreise, die eine neue Kultur des
Gebens und Nehmens schaffen wollen. Diese Nachbarschaftshilfegruppen, in
denen Arbeitszeit, Arbeitsmittel und Sachen von den Teilnehmern
getauscht, verliehen oder verschenkt werden, existieren weltweit in
vielen Städten: 9.000 Gruppen sind es wohl insgesamt, davon 350 in
Deutschland.
Marmelade
kochen gegen Tierhüten
Kölner
Stadtanzeiger - 12.
Dezember 2005
Von
„A“ wie Aufräumen bis „Z“ wie Zaubern - was es so zu tun gibt
im Alltag und darüber hinaus, das kann oder mag nicht jeder selbst
erledigen. Der „Tauschring Leverkusen“ bietet die Möglichkeit, sich
Hilfe für verschiedenste Dinge ins Haus zu holen und im Gegenzug eigene
Talente anzubieten. Käthe Knapp, eine von drei Organisatorinnen des
Tauschrings: „Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch wenigstens ein
Talent hat, das er anbieten kann.“ So entsteht eine von Geld unabhängige
Wirtschaft, in der „Talente“ die Währung sind, in der die
Leistungen berechnet werden.
Hier
wird mit Zeit bezahlt
Hamburger
Abendblatt - 07.
Dezember 2005
Geboren
wurde die Idee, einen Tauschring zu gründen, im Arbeitskreis
"Soziales" der Lokalen Agenda. Hier taten sich vier
Henstedt-Ulzburgerinnen zusammen und tüftelten die Einzelheiten aus.
Dabei gibt es bereits Vorbilder: In Hamburg gibt es mehrere Tauschringe,
auch in Bad Segeberg. Im ganzen Bundesgebiet gibt eine ganze Menge
davon; einmal im Jahr findet in Berlin ein Bundeskongreß der
Tauschringe statt. Alle Ringe setzen auf aktive Nachbarschaftshilfe und
leisten damit einen Beitrag, Menschen aus der Anonymität zu holen.
Haus
hüten gegen Computer-Reparatur
Echo
Online
- 02. Dezember 2005
„Wir
tauschen alles mögliche, nur keine Dinge.“ Der
Verein „Nachbarschaftshilfe Dieburg und
Umgebung“ bietet umfassende Dienste an. Sie
reichen von der Gesundheitsberatung bis zur
Reparatur des Wasserboilers. Da heißt es etwa:
Biete Fenster putzen / Suche Reparatur am Fernseher.
Und das kostenfrei. Ohne Geld, nur mit
Tauschpunkten. Funktioniert das? – Und ob.
November
2005
Hähnleiner
helfen
Echo-Online - 28.
November 2005
Unter
dem Namen „Gäwwe & Nemme“ hat sich in Hähnlein
ein Tauschring gegründet. Acht Personen nahmen an
der Gründungsveranstaltung des Vereins teil, wollen
das Prinzip des „Gebens und Nehmens“ künftig in
Hähnlein umsetzen und hoffen auf weitere
Mitglieder.
Amos
Preis an "Göfis gegen Gewalt"
Vorarlberg
Online -
15. November 2005
Die
drei „kleinen“ Amos gingen an die Berufschule
Feldkirch für ein Elektrolabor für Afrika, an den
Talente Tauschkreis und schließlich erhielt das
spezielle Fortbildungsprogramm für Reinigungskräfte
„Tanz mit dem Besen“ einen Anerkennungs-Amos.
Ein
„Delmetaler“ für zehn Minuten Zeit
Delmenhorster
Kreisblatt
- 12. November 2005
Eine
direkte Gegenleistung wird nicht verlangt,
stattdessen werden auf einem Konto verdiente mit
ausgegebenen Talern verrechnet. Hauptschwierigkeit
dabei ist, laut Klaus Pohl, „die Geldidee im Kopf
zu überwinden“. „Keiner will Miese machen“,
hat auch seine Frau Margarete festgestellt, die die
Konten führt. Bei einer Tauschbörse sei es jedoch
ganz normal, dass eine Seite vorübergehend ins
Minus gerät, nur die Obergrenze von 120 Delmetalern
dürfe nicht überschritten werden.
Anklamer
Tauschring sucht noch Anbieter und Nutzer
Nordkurier
- 12. November 2005
Bisher
sind es fast ausschließlich Anklamer Interessenten,
die beim Tauschring mitmachen würden. „Die
meisten von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen
Klienten, die wir betreuen, wohnen auf dem Land. Wir
haben ihnen vom Tauschring erzählt, aber sie sagen,
angesichts der Spritpreise lohnt es sich nicht, 20
Kilometer für eine solche Leistung zu fahren“,
erklärt Birgit Storr. Gemeinsam mit ihrer Kollegin
versucht sie, auch über andere Einrichtungen
Interessenten zu gewinnen.
Tauschring
will in Koserow Büro ansiedeln
Usedom Kurier - 11. Novemner 2005
... Denn die Initiative ziele darauf ab,
Nachbarschaftshilfe zu fördern, indem Waren oder
Dienstleistungen getauscht werden, ohne dass Bargeld
im Spiel sei. ...
Tauschen
macht Spaß und entlastet
Delmenhorster
Kreisblatt
- 05. November 2005
Auf
Einladung der Kreisvolkshochschule stellte Peter
Steimke am Donnerstagabend im Varreler Gutshaus die
nichtkommerziellen Ideen des Tauschrings „Schlicht
um Schlicht“ im Landkreis Diepholz vor. Steimke
konzentrierte sich bei seinen Erläuterungen vor
allem auf das Gegenseitigkeitsprinzip, nach dem die
Tauschringaktivisten in solidarischer Weise
miteinander ihre Waren und Dienstleistungen
austauschen. „Eine Welt weitgehend ohne Geld ist möglich“,
so die überraschende Feststellung des Referenten.
Ein
Tauschmoster für die Kleinen
Netzkritik
- 04. November 2005
Nach
zwölf Monaten Betriebsdauer ziehen die Macher der
Seite eine äußerst positive Bilanz: 1.000
Mitglieder, fast 20.000 Artikel, jeden Tag bis zu
500 Besucher lauten die Eckdaten. Der Tauschgedanke
scheint sich langsam als echte Alternative
durchzusetzen. Vor allem junge Familien und Eltern
machen begeistert mit, so Thomas Kiesbuy, selbst
junger Vater und einer der Initiatoren der
Tauschseite.
Abschied
vom Euro
Tagesspiegel
-
02. November 2005
Ihren
Lohn erhält Dörte Pouchkova nicht in Euro.
Vielmehr sammelt sich auf ihrem Konto ein Pan Tau
nach dem anderen. Dabei handelt es nicht um die
monetäre Ausgabe des Mannes mit der Zaubermelone,
sondern um Pankows neue Währung – Pan steht für
Pankow, Tau für Tauschring. Dörte Pouchkova erhält
sie als Gegenleistung für Organisationsarbeit im
Pankower Tauschring: Zettel kopieren, Anfragen
beantworten und Texte für die Mitgliederzeitung
verfassen. Von ihren Pan Taus will sie ihr Fahrrad
reparieren lassen.
Oktober
2005
Tauschring
für drei Landkreise soll entstehen
Fränkischer
Tag
- 30. Oktober 2005
Am
kommenden Mittwoch um 20 Uhr gründet sie im
Gemeindehaus einen Tauschring für die Landkreise
Coburg, Kronach und Lichtenfels.
Insel-Tauschring
arbeitet mit bargeldlosem „Talent“
Nordkurier
- 27. Oktober 2005
„TauschRausch
Insel Usedom“ (TRIU) ist ein soziales Netzwerk für
die Insel Usedom und die nähere Umgebung, das
seinen Mitgliedern ermöglicht, Dienstleistungen,
Informationen und Waren geldlos miteinander zu
tauschen. Im TRIU kann jeder mitmachen, der geldlos
eine Begabung oder eine Sache anbieten oder in
Anspruch nehmen möchte, auch Firmen und
Organisationen.
Bundestreffen
der Tauschringe in Kreuzberg
Berliner
Morgenpost - 14. Oktober 2005
Mitglieder
von Tauschringen aus ganz Deutschland treffen sich
am Wochenende in Berlin. Das Nachbarschaftshaus
Urbanstraße in Kreuzberg, Urbanstraße 31, ist
bis Sonntag Veranstaltungsort für das 11.
Bundestreffen der regional organisierten Gruppen.
Gastgeber ist der Tauschring Kreuzberg, der allein
400 Mitglieder zählt. In Workshops und Diskussionen
wollen die Teilnehmer des Treffens über eine stärkere
Zusammenarbeit sowie den Ausbau des Internetangebots
sprechen.
August
2005
Erfolgreich
bei Suche nach dem gegenseitigen Vorteil
Ostthüringer
Zeitung
- 19. August 2005
Der
Reinstädter Landmarkt ist heute nicht nur ein
beliebter Platz für Begegnung, Handel mit vor Ort
erzeugten Produkten und die Pflege heimischer Kultur
und Geschichte. Er ist auch Markenzeichen für einen
funktionierenden Tauschring auf der Basis eines
Regional-Geld-Systems. Gerade dieses Know-how war
auf dem Forum Regionale Ökonomie von Interesse, zum
Beispiel für die Händlergemeinschaft in der
Kreisstadt Eisenberg.
Juli
2005
Dienstleister
werden Freunde
Hagenower
Kreisblatt
- 19. Juli 2005
Die
etwas andere Nachbarschaftshilfe: Tauschring Hagenow
gefragt
Sie
wenden sich gegen eine zunehmend materialistische
und egozentrische Gesellschaft. Die Mitglieder des
Tauschringes Hagenow wollen das Miteinander der
Menschen fördern und lernen dank der Organisation
zudem viele neue Leute kennen.
"Mit
wenig Einkommen sich mehr leisten"
Südkurier
- 16. Juli 2005
Rheinfelden
(gep) Heute ab 14 Uhr veranstaltet der
"Wiesentaler Tauschring" erstmals in
Rheinfelden einen großen Talente-Tauschmarkt. Wer
dabei sein möchte, der bekommt ab 14 Uhr können im
Alten Rathaus nicht nur Flohmarktartikel,
Kunsthandwerk oder Selbstgemachtes aus Werkstatt und
Garten angeboten, sondern auch Talente und
Dienstleistungen. Claudia Gempp wollte von
derTeilnehmerin Margot Häbig Näheres über das
Talente-Tauschprinzip erfahren.
Ein
Bürgerpreis für den Backnanger Tauschring
bkz-online
- 14. Juli 2005
Platz
2 ging an das Ehepaar Günther und Ursula Taßus
(1000 Euro) aus Weinstadt-Endersbach, der dritte
Preis wurde dem Nimm-undGib-Tauschring Backnang (500
Euro) zuerkannt. Das Konzept: Bürger geben, was sie
können, und nehmen, was sie brauchen,
Dienstleistungen werden ausgetauscht. In Zeiten
hoher Arbeitslosigkeit und leerer Geldbeutel liegen
viele Fähigkeiten der Menschen brach und so manche
notwendige Hilfeleistung bleibt unbezahlbar. Der
Tauschring in Backnang ist ein Marktplatz für Bürger
aus den unterschiedlichsten Lebenswelten, die aktiv
sein möchten, vielerlei Talente haben und
vielleicht auf anderen Gebieten Leistungen benötigen.
Mit Hilfe des Tauschrings sollen Angebot und
Nachfrage für Interessenten zugänglich gemacht
werden.
Geburtstag
beim Tauschring
Main-Rheiner
- 08. Juli 2005
Voraussetzung
ist die Mitgliedschaft im Tauschring. Vergütet wird
eine erhaltene Dienstleistung mit Zeit für eine
andere, eigene Dienstleistung. Als symbolische Währung
gilt unser Bergtaler im Wert von je 15 Minuten.
Material- und Fahrkosten werden in Euro bezahlt.
Juni
2005
Tauschring-Projekt
wird in Aurich aufgebaut
Ostfriesische
Nachrichten
- 10. Juni 2005
„Sie
wissen nicht, wohin mit Ihrem alten E-Herd. Sie würden
gern der Nachbarin privat die Haare schneiden. Sie
suchen dringend vier gebrauchte Alu-Felgen. Sie können
Ämter-Post ganz flott für andere erledigen. - Dann
tun sie’s doch!“, sagt Christiane Eggers.
Florierender
Austausch von vielen Talenten
All-in
- 07. Juni 2005
Vor
gut zwei Jahren wurde die Gruppe Tauschring Nimm und
Gib Marktoberdorf-Kaufbeuren gegründet. Jetzt fand
die erste Jahreshauptversammlung im Haus der
Initiative Neugablonz statt. Dabei fiel der Rückblick
auf die vergangenen Monate durchaus positiv aus -
sowohl, was die Mitgliederzahl als auch die
Zusammenarbeit mit anderen Gruppen betrifft.
Jetzt
wird im Verein getauscht
Rothenburger
Kreiszeitung -
04. Juni 2005
Im
Gartenhaus der Gartenstraße wurde Organisatorin
Regina Jaklin einstimmig zur ersten Vorsitzenden gewählt.
Stellvertreter wurde Kai-Uwe Steindorff. Die Kasse
übernimmt Carsten Schröder. Schriftführerin ist
Amke Scholz, Pressesprecherin Iris Parry, ihre
Stellvertreterin wurde Katrin Pape. Des Weiteren
wurde mit Katrin Pape und Roswitha Wagner ein
Organisationsteam gewählt, das die Aktivitäten wie
zum Beispiel Sommerfeste plant.
Bezahlt
wird in Rheintalern
Main-Rheiner
-
03. Juni 2005
Anfang
vergangenen Jahres ist das Projekt von Bürgern ins
Leben gerufen worden, unterstützt von der Aktion
des Sozialamtes "Aktiv im Stadtteil" (Aktis)
und den Kirchen. Mittlerweile hat der Tauschring über
50 Mitglieder in Kastel, Kostheim und Amöneburg.
Bundeskanzler
Gerhard Schröder und Bundesfamilienministerin
Renate Schmidt zeichnen Weleda AG aus - Damit wurde
ein innovatives Tauschsystem ausgezeichnet!!
News-Ticker
- 01. Juni 2005
Weleda
Generationen Netzwerk für kleine Dienste und große
Hilfen
Der Servicekatalog des Weleda Generationen
Netzwerkes ist umfangreich: Hilfe im Krankheitsfall,
Wäschedienst, Betreuung von Haustieren, Reinigung
und Gartenpflege oder Winterdienst gehören ebenso
dazu wie Fahrdienste oder EDV-Hilfe. Vergütet und
bewertet werden die Dienste der Helferinnen und
Helfer entweder durch ein Punktesystem wie in einem
Tauschring oder gegen Bezahlung. Ein Grund dafür,
dass das Netzwerk so gut funktioniert, ist, dass es
unmittelbar in das Unternehmen eingebunden ist. Eine
Kontaktperson aus der Personalabteilung wird zum
Beispiel stundenweise für ihre Aufgaben als
Koordinatorin im Netzwerk freigestellt. Das Netzwerk
selbst besteht zurzeit aus zehn Weleda Mitarbeitern
sowie 17 Rentnern.
Mai
2005
Der
Tauschring Gadebusch: Ein Handel ohne Geld
Lübecker
Nachrichten
- 09. Mai 2005
Der
Tauschring in Gadebusch ist ein Markt mit einer ganz
eigenen Währung. Völlig ohne Geld können
Mitglieder hier Leistungen und Produkte erwerben.
Bezahlt wird mit Naturalien oder Dienstleistungen.
Die Zahl der Interessenten steigt.
Netzwerk
plant Tauschbörse für Arbeitslose
Leipziger
Volkszeitung
- 08. Mai 2005
Bereits
im Juni startet die vor noch nicht einmal zwei
Monaten gegründete Initiative "Vernetzung
Ost" in Eilenburg mit ihrem ersten großen
Projekt: einer Tauschbörse. Unter dem Motto
"Einer für alle - alle für einen" hatte
der Doberschützer Dieter Heine das Netzwerk ins
Leben gerufen.
nach
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Getauschte Zeit mit "Donautalern" im Stadtrat ein rotes Tuch
Donaukurier
- 4. Mai 2005
Da half es dann auch nicht, dass Norbert Maack betonte, ein Mitglied brauche für alle Leistungen über 300 "Donautaler" die Genehmigung des Vorstands. Maack beteuerte angesichts der aus dem Ruder laufenden Diskussion, die handwerklichen Tätigkeiten seien bei den ZeitTausch-Ringen in Deutschland "die seltenen Fälle". Die Organisation bewege sich in den Nischen, "sonst wäre das sicher schon früher mehr in den Medien gewesen". Maria Missel meinte ebenfalls: "Das bewegt sich alles im geringfügigen Bereich", es gebe aber bis jetzt noch keine verbindliche Gesetzgebung für solche "erweiterte Nachbarschaftshilfe". Der Verein habe gerade eine Anfrage beim Finanzamt Ingolstadt gestellt, "wie das verbindlich gehandhabt wird".
Hier
die Stellungnahme des ZeitTausch-Rings
Ingolstadt-Eichstätt zum Bericht über die
Präsentation im Eichstätter Stadtrat am 27. April
2005
->
Zum Bericht
Handwerker
lassen die Regierung rechtliche Fragen überprüfen
Donaukurier
- 3. Mai 2005
Aus
den Reihen des Stadtrats wurde gleich nach der
Sitzung mit dem unerwartet "heißen Eisen"
ZeitTausch-Ring die Kreishandwerkerschaft Eichstätt
alarmiert.
Schwedisch für Fortgeschrittene
MOZ
- 02. Mai 2005
"Am Gelde hängt, zum Gelde drängt doch alles!" - Oder auch nicht. Mathias Bartsch aus Eggersdorf bei Müncheberg stellte den Tauschring Märkische Schweiz vor. Frei nach dem Motto "Ich habe was, was du nicht hast" werden hier Produkte und menschliches Tun getauscht. Zwar gibt es auch eine Währung - ein Praktat entspricht sechs Minuten Lebenszeit - aber Praktate kann man nicht sparen, weil sie an Wert verlieren. Über das Tauschen und Handeln kommen zudem die Leute ins Gespräch und sich einander näher.
April
2005
„Langfristig
wird die Arbeit verschwinden“
Stuttgarter
Zeitung
- 30. April 2005
Haben
Sie noch mehr Anregungen?
In meinem Land gibt es 250 Zeitdollar-Projekte. Es
handelt sich dabei um eine Parallelwährung, die
ganz auf der Zeit basiert. Für jede Stunde Arbeit
erhält man einen Zeitdollar, für den man wiederum
Waren oder Dienstleistungen kaufen kann. Die Idee
dahinter ist, das in einer sozialen Gemeinschaft
jenseits von Gewinnmaximierung die Zeit eines jeden
von uns gleich wertvoll ist – sei er nun Arzt, Müllmann
oder Taxifahrer.
Zeit als Ware und Währung
Main
Rheiner
- 30. April 2005
Ende des letzten Jahres wurde in Oppenheim ein Tauschring gegründet. Wie bei anderen Tauschbörsen auch, werden hier vielfältige Waren und Dienstleistungen von privat an privat angeboten. Und das ganz ohne Bargeld. Die eigene Währung des Tauschrings sind die "Kronen". Diese werden auf einem Zeitkonto verrechnet, je nach Art und Dauer des Angebotes. Daraus ergibt sich ein Soll und Haben wie auf einem richtigen Konto.
Krautgärten und Alt-Kastel soziale Problemgebiete?
Allgemeine
Zeitung
- 21. April 2005
Eine segensreiche Arbeit leiste auch der Tauschring. Defizite im Hinblick auf Mitbestimmung gebe es nur bei der Mainzer Wohnbau, die in einem Modernisierungsprojekt an der Roonstraße die Mitwirkung der Mieter an der Gestaltung des Innenhofs zugesichert, aber noch nicht erfüllt habe.
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Jeder darf bis zu drei Teile aus dem Geschäft nehmen
NNN-Online
- 15. April 2005
"Wir sind einfach gegen eine Wegwerfgesellschaft", betont Michael Schwarz und spricht damit gleichzeitig das konzeptionelle Fundament eines Engagements an. Er ist einer der Ehrenamtler des Umsonst-Ladens im Heiligengeisthof 16. Die Philosophie dieser vom Tauschring initiierten Einrichtung verbindet mehrere Dinge miteinander: An dieser Adresse können sich Menschen begegnen und ins Gespräch kommen, Dinge des täglichen Bedarf abgeben oder kostenlos mitnehmen.
Tauschringe:
Nachbarschaftshilfe für 20 "Bockis" in
der Stunde
FAZ.NET
- 06. April 2005
Glühbirne
wechseln fünf "Bockis", Hemden bügeln
20, Hose kürzen zehn und Haare schneiden 15 "Bockis".
Die Vergütung richtet sich nach dem Zeitaufwand: Eine
Stunde kostet 20Punkte, die sogenannten "Bockis".
Es spielt keine Rolle, was einer arbeitet: Der
Akademiker, der Lateinunterricht gibt, wird genauso
"bezahlt" wie der Handwerker, der eine
neue Lampe aufhängt. "Das ist viel
gerechter", sagt Wolfgang Strossa vom
Tauschring Bockenheim. Diese Form der erweiterten
Nachbarschaftshilfe werde von vielen Bürgern
nachgefragt. In Frankfurt gibt es etwa ein halbes
Dutzend Tauschringe, die jedoch zumeist keine
Homepage besitzen und nicht einheitlich organisiert
sind.
März
2005
Tauschring trifft sich am Montag
SZOn
- 31. März 2005
"Ein Tauschring ist kein Verein, sondern eine Interessengemeinschaft", erklärt Gerlinde Steffen, Mitbegründerin des Tauschrings in Bad Waldsee. "Bei uns treffen sich Menschen, die bestimmte Gegenstände oder Dienstleistungen suchen, die sie sonst nirgendwo bekommen." Ein Beispiel: Jemand sucht einen Tierliebhaber, der für ihn mit dem Hund spazieren geht. Ein anderer hätte so gerne seinen alten Zaun gestrichen, kann dies aber nicht selbst tun. Schon ist das perfekte Tauschpaar gefunden.
Erweiterte Nachbarschaftshilfe
WAZ
- 31. März 2005
Ziel des neuen Vereins "Tauschwelt" ist nicht nur, die vorhandenen Tauschmöglichkeiten zu erweitern. Der Verein hat gesellschaftliche Visionen: Angesichts wachsender Arbeitslosigkeit und leerer öffentlicher Kassen will er das bürgerschaftliche Engagement im Sinne der Gemeinwohl-Ökonomie ("Durch den Bürger, für den Bürger") stärken. So setzt der Verein sich zum Ziel, durch seine Tauschring-Aktivitäten auch auf dem Arbeitsmarkt benachteiligten Menschen das "Wissen zu geben, von der Gemeinschaft gebraucht und respektiert zu werden". Das stärke Selbstwertgefühl und Sozialkompetenz der Mitglieder.
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"Biete Porträt, suche Hilfe am PC"
Hagenower
Kreisblatt
- 30. März 2005
"Nicht immer müssen die Dienstleistungen direkt getauscht werden", erklärt André Prielipp vom Institut für Berufspraxis. "Wer bei uns mitmacht, bekommt ein Zeitkonto, auf dem die erbrachten Stunden, egal ob beim Gartenumgraben, Babysitten, Fensterputzen oder Blumen gießen, gespart werden und peu à peu gegen andere Dienstleistungen eingelöst werden können."
Viele Buxtehuder sind bereits im Tausch-Rausch
Tageblatt
Online
- 28. März 2005
Der Euro hat beim Tauschring Buxtehude keinen Wert – hier zählt allein der „Buxte-Taler“. Weltweit gibt‘s bereits mehr als 2500 Tauschringe. Wer beispielsweise Hilfe bei Tapezierarbeiten sucht oder mittags für andere kochen will oder Nachhilfe in Französisch sucht, „im Tauschring Buxtehude organisiert sich die Nachbarschaftshilfe schnell und erfolgreich“, sagt Horst Vieregge vom Tauschring.
Tauschring Rethwisch feiert
Hamburger
Abendblatt
- 25. März 2005
ie haben warme Socken gestrickt, hätten dafür aber lieber ein Frühlingsgesteck? Der neue Roman aus dem Sonderangebot gefällt Ihnen nicht. Sie wollen jetzt lieber einen Krimi? Und die Kekse, die Sie selbst gebacken haben, sind eigentlich zu kalorienreich? Mitbringen!
Bügeln gegen Babysitten
Newsclick
- 23. März 2005
In Schwung bringt das Prinzip "Tauschen statt kaufen" Anke Voges. Sie nimmt bereits aktiv am Tauschring-Peine teil und möchte die Tauschbörse auf den Weg bringen. Am ersten Treffen in den Räumen des Vereins Mehrgenerationenhaus in der Südstadt haben elf Interessierte teilgenommen.
Ahrensburg bekommt einen Tauschring.
Hamburger
Abendblatt
- 15. März 2005
Es soll auch ein Bewertungssystem geben, in dem die jeweiligen Tauschpartner die Zufriedenheit über die erbrachte Leistung dokumentieren. Haftungsansprüche schließt der Verein dagegen aus. Kerstin Mehlert: "Darüber müssen sich die Tauschpartner am besten vorher untereinander verständigen."
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oben
Donauwellen für Jagdhornblasen
Aar-Bote/Main-Rheiner
-
07. März 2005
Dabei gilt die einfache Faustregel: Eine Stunde geleistete Arbeit entspricht vier Punkten, freiere Vereinbarungen sind aber unter den Börsenpartnern auch möglich. Eine der eifrigsten Tauscherinnen ist Edda Cordes aus Hahn. "Mir fehlt ein Mann im Haushalt, der anfallende handwerkliche Arbeiten unkompliziert erledigt", erläutert sie ihre Motivation. Entsprechende Hilfe verschafft sie sich an der Zeittauschbörse und bietet im Gegenzug an zu bügeln, zu fahren oder zu organisieren.
Für das Kuchenbuffet gibt es "Mondholz"
WAZ
- 06. März 2005
"Tauschen heißt gleichmäßiges Geben u n d Nehmen. Wer nur nimmt, unterbricht den Tauschkreislauf. Wer nur gibt, unterbricht auch den Tauschkreislauf." In ihrer Zeitschrift machen die Mitglieder das Prinzip des Tauschrings deutlich. Einen klassischen Flohmarkt, bei dem ausrangierter Hausrat gegen wenig Geld an den Mann gebracht wird, braucht hier keiner zu erwarten.
Talente tauschen und Geld sparen
Hagenower
Kreisblatt
- 04. März 2005
"Ich gestalte Kindergeburtstage". "Ich bügle für Sie." oder "Ich biete Hundesitting." Das sind die ersten drei Angebote, die im neuen Tauschring Hagenow eingegangen sind. Die Dienstleister wollen für ihre Hilfe kein Geld, sondern eine andere Dienstleistung. Einer sucht zum Beispiel Hilfe beim Zaunbau, eine ältere Dame fragt: "Wer schneidet meine Rosen und Obstbäume?"
Tauschring im Lamboy-Viertel geplant
Frankfurter
Rundschau
- 02. März 2005
Die Nachbarschaftshilfe Lamboy-Tümpelgarten hat für Dienstag, 8. März, um 18.30 Uhr ins Nachbarschaftshaus eingeladen, um einen Tauschring in diesem Stadtteil zu gründen.
Februar
2005
Wohnungsunternehmen
baut Tauschring für seine Mieter auf
MOZ
- 24. Februar 2005
Überdies baut das Unternehmen einen Tauschring auf, der aus Gästewohnungen besteht und es den Mietern erlauben soll, deutschlandweit kostengünstig Urlaub zu machen.
nach
oben
750 Hamburger sind im Tausch-Rausch
Die
Welt
- 24. Februar 2005
Rolf von Lüde, Professor für Wirtschaftssoziologie an der Universität Hamburg, wundert es nicht, daß sich immer mehr Hamburger in Tauschringen zusammenschließen: "Wenn Menschen arbeitslos sind, also ihre Tätigkeiten nicht auf dem offiziellen Markt unter Beweis stellen können, tun sie das eben anderswo", sagt er. Tauschringe seien ein Phänomen, "das immer dann auftaucht, wenn der offizielle Arbeitsmarkt vielen Menschen verwehrt bleibt", so von Lüde.
Während der Wissenschaftler die Tauschringe als wichtiges soziales Auffangbecken lobt, steht die Handwerker-Zunft der wachsenden Beliebtheit des Mäusetauschens in der Hansestadt skeptisch gegenüber: "Solange Kartoffelsuppe gegen Strickmuster getauscht werden, ist das okay. Kinderhüten gegen Bad-Renovieren ist für uns allerdings höchst problematisch", sagt Peter Becker, Präsident der Handwerkskammer Hamburg. Der Austausch "qualitätsvoller Dienstleistungen", also solcher Dienste, für die es einer Ausbildung bedarf, bedrohe das Gewerbe.
Ihre Brille gab es fürs Katze hüten
Wiesbadener
Kurier
- 24. Februar 2005
Alles begann vor elf Jahren in ihrer Heimatstadt Dortmund. Dort gab es besonders viel Armut, deshalb kam Schwermer auf die Idee, einen Tauschring ins Leben zu rufen. "Im Tauschring bezahlt man das, was man gerne hätte, nicht mit Geld, sondern mit seinen Fähigkeiten. Für mich war die Gründung des Tauschrings eine politische Aktion, mit der ich auf die Diskrepanz zwischen Arm und Reich aufmerksam machen wollte", erzählt die ehemalige Lehrerin und Psychotherapeutin.
Die eigenen Begabungen einsetzen
SVZ-Online
- 18. Februar 2005
Die Dienste anderer Leute in Anspruch zu nehmen und trotzdem das eigene Bankkonto zu schonen – diese Möglichkeit bietet das neue Schweriner "Tauschnetz". Rund 40 Teilnehmer hat Initiatorin Rita Gördel bereits zusammen.
Tausche Putzen gegen Programmieren
Welt
am Sonntag
- 13. Februar 2005
Matthias Kolbeck von der Senatsverwaltung für Finanzen meint, es käme auf den Einzelfall an. Theoretisch bewegen sich die Dienstleistungen der Tauschringe zwar in einer steuerrechtlichen Grauzone, in der auch Mißbrauch möglich ist. "Wenn die Dienstleistung der Erwerbstätigkeit dient, also nachhaltig und zur Einnahmeerzielung ausgeführt wird, dann muß sie besteuert werden." Die Tauschring-Arbeiten fielen jedoch unter die Kleinunternehmer-Regelung, die jeden von Umsatzsteuer befreit, der im Vorjahr nicht mehr als 17 500 Euro eingenommen hat.
Tauschring feiert Jubiläum
Frankfurter
Presse
- 12. Februar 2005
Seit fünf Jahren sind die «Bockis» die Verrechnungseinheit beim Tauschring Bockenheim. Die Mitglieder veröffentlichen ihre Talente als Angebote in der Marktzeitung oder suchen sich aktiv Hilfe, wenn das eigene Können einmal nicht ausreichen sollte.
Eine moderne Nachbarschaftshilfe
Der
Westallgäuer
- 12. Februar 2005
Jetzt ist es beschlossene Sache: Es wird ein Westallgäuer Tauschring ins Leben gerufen. Gerd Ilg, der das Vorhaben angestoßen hatte, war überrascht, wie groß die Resonanz bei einem Informationsabend in Weiler war. 28 feste Zusagen hat Ilg bereits – fast doppelt soviel wie er erwartet hatte.
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Ein Buch für zwei Flamingos
Märkische
Allgemeine
- 11. Februar 2005
Eingeladen zu der Bücherbörse hatte der Tauschring "Flamingo", der inzwischen nach eigenen Angaben weit mehr als 100 Mitglieder hat. Aber auch interessierte "Nichtorganisierte" waren gern gesehen. Es konnte getauscht, aber auch gekauft werden. Bezahlt wurde allerdings nicht in Euro, sondern in Flamingo, der eigentlichen Währung des Tauschrings. So entsprechen sechs Flamingos normalerweise einer Stunde Arbeitszeit.
Für "Kaufhaus der Talente" noch Anbieter und Ideen gesucht
Ostthüringer
Zeitung
- 03. Februar 2005
Caf- OK baut Projekt organisierter Nachbarschaftshilfe auf Von OTZ-Redakteurin Kathrin Schulz Greiz. "Wir haben kein Geld, aber Ideen und wollen das mit anderen teilen", erklärt Ursula Rudorf, Leiterin des Cafè OK im Ehrenamt, ihre Idee von einem Greizer "Kaufhaus der Talente". Im Haus in der Thomasstraße geht es nicht um Bares, sondern darum, einen Tauschring organisierter Nachbarschaftshilfe aufzubauen.
Von
der Nachbarschaftshilfe über eine Tauschbörse bis
zur Regionalwährung
Freilassinger
Anzeiger
- 01. Februar 2005
Einzigartig
unter den deutschlandweit 300 regionalen Währungen
sei das Anliegen, eine „Arbeits-Zeitwährung“
mit dem bezeichnenden Namen Talente, mit einer
regionalen Währung zu verbinden. Zunächst aber
betonte Franz Galler die soziale Dimension des
„Arbeitstauschens“. „Die meisten Menschen
haben ein Geldproblem, eine wachsende Zahl ist zum
Beispiel durch Arbeitslosigkeit bedingt ausgegrenzt,
darunter auch immer mehr junge Menschen. Sie verfügen
über zu wenig Geld, doch über freie Zeitkapazitäten.“
Der 46jährige Bankkaufmann und dreifacher
Familienvater war vor sechs Jahren selbst von
Arbeitslosigkeit betroffen, als sein Arbeitgeber,
eine Bankniederlassung in München, kurzfristig
einige hundert Stellen strich. Für ihn ein Schlüsselerlebnis
das letztlich zur Gründung des Vereins „Star“ führte
und zur Eröffnung eines Ladengeschäftes mit
Naturwaren in Ainring-Mitterfelden, das heute
zugleich der Sitz des Vereins ist.
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Tauschsysteme -
Deutschland
Januar
2005
Tauschringe
wdr
- 27. Januar 2005
Dienstleistungen sind in den letzten Jahren immer teurer geworden. Was liegt da näher, als die gegenseitige Hilfe à la „Tausche Haare schneiden gegen tapezieren“ oder „Tausche Erbsensuppe gegen eine Runde Rasen mähen“? In Tauschringen wird diese Art der „Nachbarschaftshilfe“ organisiert. Hier muss der Tausch nicht direkt erfolgen. Durch eine künstliche Währung bekommt man die Möglichkeit, seine Leistung gegen eine Wunschgegenleistung einzutauschen.
Tauschbörse in Schwelm längst etabliert
Westfälische
Rundschau
- 09. Januar 2005
Der persönliche Kontakt ist allen sehr wichtig, und vielfach sind schon Freundschaften sowie gemeinsame Aktivitäten über die Tauschgeschäfte hinaus entstanden.
So verbrachten einige Mitglieder einen gemeinsamen Kurzurlaub in Holland, andere kommen regelmäßig zum Nordic Walking zusammen. Und das Sommerfest hat nun auch schon eine dreijährige Tradition.
Goldige
Verbindungen
CONTRASTE
- 01. Januar 2005
In
der CONTRASTE 237 konnte Günter Koch seinen »Goldring«
vorstellen. Die Hamburger Redaktion befand den Text
zwar für »abstrus«, druckte ihn aber trotzdem
weiterhin unkommentiert. Dadurch macht die
CONTRASTE Werbung für einen Tauschring, der
Kontakte zur extremen Rechten pflegt.
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